16.02.2018, 15:11 Uhr

 

Jetzt wird's missionarisch: "Jesus in the City"

 

Jugendbischof Turnovszky will Vision und Spirit des Weltjugendtag in die Schulstadt Wr. Neustadt bringen - Missio-Leiter Wallner: "Kirche müsse hinausgehen und raus aus der Passivität". (Foto: KathPress)

Wiener Neustadt (Red.).- Katholische Presse kündigt großes Fest an, das den christlichen "Spirit" in die Stadt tragen soll.

Die Katholische Presse schreibt:

Die Katholische Jugend Österreich, JAKOB und Missio Österreich wollen mit der Jugendaktion "Jesus in the City" von 7. bis 10. Juni eine ganze Stadt verwandeln, genauer Wr. Neustadt. Die Jugend- und Missionsaktion hat ein ein konkretes Vorbild: den Weltjugendtag (WJT), der alle zwei bis drei Jahre stattfindet. Man wolle "seine Vision und Spirit in die Schulstadt Wiener Neustadt bringen", Schüler für den Glauben begeistern und Mission und Soziales verbinden, so Jugendbischof Stephan Turnovszky bei einer Pressekonferenz in Wien über das Programm. Darum werde es an den vier Tagen Schulbesuche, einen Gebetsabend mit Kardinal Christoph Schönborn, Workshops und Missionseinsätze geben.

"Wir haben die Aufgabe die weltweit wachsende Kirche zu stärken, aber auch die Ortskirche muss dynamisiert werden", erklärte Karl Wallner, Leiter von Missio Österreich, seinen Einsatz für die Jugend- und Missionsaktion "Jesus in the City". Denn "Kirche müsse hinausgehen und raus aus der Passivität", so Wallner. Dahinter stehe auch die Frage "wo würde Jesus heute hingehen?", meinte Judith Faber, Vorsitzende der Katholischen Jugend Wien. Darum gebe es im Programm von "Jesus in the City" neben dem Gebet zur Vertiefung des Glaubens, auch eine "bewusste Option für die Armen", wie ein gratis Festmahl am Domplatz, einen gratis Friseur und Krankenbesuche.

Freundschaft mit Jesus

"Unsere Hoffnung ist, dass wir Menschen in ihren Herzen berühren und die Welt verwandeln können", so der Jugendbischof über die Vision von "Jesus in the City". Für Sylvia Buhl, von der Koordinierungsstelle JAKOB - Jugendapostolate Katholischer Orden und Bewegungen, gehe dabei darum, Jugendlichen "die Freundschaft mit Jesus" näher zu bringen. Das würde man einerseits mit einer "Verbindung von Wachstum in die Tiefe durch Glaubensvertiefung", und einem "Wachstum in die Breite durch einladende Mission" erreichen. Konkret bedeutet das für Buhl die Breite "vom sozialen Einsatz bis zum Gebet".

Ziel sei es "eine Veranstaltung zu kreieren, bei der junge Menschen feiern, musizieren und ihre Freude über den Glauben leben können", erklärte Turnovszky. Die Idee dafür sei auf einer Zugfahrt von Rom nach Wien nach der Weltjugendtagsakademie rund um Palmsonntag 2017 entstanden, so der Jugendbischof.

Für Wallner von Missio könnte die Jugendaktion "Jesus in the City" auch eine Probeveranstaltung für einen WJT in Österreich sein. Denn: "wenn der nächste WJT 2019 in Panama stattfinden kann, dann ist das auch in Österreich möglich."