16 November 2013, 12:28

Papst Franziskus‘ Top Ten-Gründe für die Beichte

 

Der Papst hat einen Beichtboom ausgelöst. Doch mit welchen Aussagen? Hier die zehn wichtigsten Gründe für die Beichte gemäß Papst Franziskus.

Rom (kath.net) Papst Franziskus hat in Rom und Umgebung einen Beicht-Boom ausgelöst. Davon berichten römische Beichtväter, der Leiter der Apostolischen Pönitentiarie oder Erzbischof Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung, wie catholicreview.org. berichtet. Hier sind die wichtigsten Aussagen von Papst Franziskus über die Beichte aufgelistet.

 

Top Ten-Gründe, warum Katholiken beichten sollen: (mehr)

 

 

entnommen: Katholische Neuevangelisierung, 1180 Wien, Gentzgasse 122/1

E-Mail: kath.neuevangelisierung@aon.at


TAUFE IN UNMITTELBARER LEBENSGEFAHR (NOTTAUFE)

(GL 575)

 

In unmittelbarer Lebensgefahr kann angesichts der Heilbedeutung der Taufe nicht nur ein Christ taufen, sondern jeder mensch, der die rechte Absicht hat. In diesem Fall genügen das Übergießen des Hauptes des Täuflings mit Wasser und das Sprechen der Taufworte:

 

N., ich taufe dich

im Namen des Vaters

und des Sohnes

und des Heiligen Geistes.

 

Wenn jemand in unmittelbarer Lebensgefahr getauft wurde und wieder gesund wird, werden die anderen Elemente der Tauffeier zu einem späteren zeitpunkt in einem eigenen Gottesdienst nachgeholt.

Die Spendung der Nottaufe ist dem zuständigen Pfarramt des Taufortes zu melden.

Die eucharistische Nüchternheit

Can. 919 — § 1. Wer die heiligste Eucharistie empfangen will, hat sich innerhalb eines Zeitraumes von wenigstens einer Stunde vor der heiligen Kommunion aller Speisen und Getränke mit alleiniger Ausnahme von Wasser und Arznei zu enthalten.

Das Sakrament der Beichte

Can. 987Damit ein Gläubiger die heilbringende Hilfe des Bußsakraments empfängt, muß er so disponiert sein, daß er sich unter Reue über seine begangenen Sünden und mit dem Vorsatz zur Besserung Gott zuwendet.

Can. 988 — § 1. Der Gläubige ist verpflichtet, alle nach der Taufe begangenen schweren Sünden, deren er sich nach einer sorgfältigen Gewissenserforschung bewußt ist, nach Art und Zahl zu bekennen, sofern sie noch nicht durch die Schlüsselgewalt der Kirche direkt nachgelassen sind und er sich ihrer noch nicht in einem persönlichen Bekenntnis angeklagt hat.

§ 2. Den Gläubigen wird empfohlen, auch ihre läßlichen Sünden zu bekennen.

Can. 989Jeder Gläubige ist nach Erreichen des Unterscheidungsalters verpflichtet, seine schweren Sünden wenigstens einmal im Jahr aufrichtig zu bekennen.

Can. 990 — Niemand darf daran gehindert werden, mit Hilfe eines Dolmetschers zu beichten; dabei sind aber Mißbräuche und Ärgernisse zu vermeiden und die Vorschrift des can. 983, § 2 zu beachten.

Can. 991 — Jedem Gläubigen steht es frei, die Sünden einem rechtmäßig bestellten, auch einem anderen Ritus zugehörigen, Beichtvater seiner Wahl zu bekennen.

Die Krankensalbung

Can. 998 — Durch die Krankensalbung empfiehlt die Kirche gefährlich erkrankte Gläubige dem leidenden und verherrlichten Herrn an, damit er sie aufrichte und rette; sie wird gespendet, indem die Kranken mit Öl gesalbt und die in den liturgischen Büchern vorgeschriebenen Worte gesprochen werden.

Das Fastengebot

Can. 1252  -  Das Abstinenzgebot verpflichtet alle, die das vierzehnte Lebensjahr vollendet haben; das Fastengebot verpflichtet alle Volljährigen bis Zum Beginn des sechzigsten Lebensjahres. Die Seelsorger und die Eltern sollen aber dafür sorgen, dass auch diejenigen, die wegen ihres jugendlichen Alters zu Fasten und Abstinenz nicht verpflichtet sind, zu einem echten Verständnis der Buße geführt werden.

07 Oktober 2014, 17:38
Der Eiter muss raus aus einer Wunde der Pastoral!

"Tagespost": Deutschsprachige Kardinäle mitverantwortlich für "Röhrenblick" auf die Bischofssynode. Eigentliche Krise ist die Krise der Sakramente: "Kaum jemand geht noch zur Beichte, aber alles rennt zur Kommunion"
Rom (kath.net)
Die Tagespost hat in einem Kommentar Kritik an der medialen Berichterstattung über die derzeit stattfindende Bischofssynode geübt. "Die Medien haben die laufende Bischofsversammlung in Rom zur „Synode über die Wiederverheirateten“ erklärt – allenfalls noch die Haltung der Kirche zu gleichgeschlechtlichen Paaren und zum Sex vor der Ehe ist in den Redaktionen auf der Agenda des Berichtenswerten zugelassen.", schreibt Romkorrespondent Guido Horst und macht dafür auch einige deutschsprachige Kardinäle verantwortlich. Diese haben "diesen Röhrenblick" kräftig befeuert. Man habe daher nun zwei Synoden: die "der Medien" und "die wirkliche" im Vatikan.

Guido Horst stellte klar, dass die eigentliche Krise, um die es gehe, nicht eine Krise ist, die nur etwas mit den Wiederverheirateten zu tun habe. Es gehe um eine Krise der Sakramente. "Kaum jemand geht noch zur Beichte, aber alles rennt zur Kommunion, wenn man denn mal in der Kirche ist. Ein gewaltiger Verlust des Glaubenswissens hat das „Volk Gottes“ befallen – mit entsprechenden Folgen für den „sensus fidei“, den Glaubenssinn des Gottesvolks.", stellte die "Tagespost" fest und verwies dann auch auf Kardinal Joseph Ratzinger, der von einem „völlige Zusammenbruch des traditionellen Christusglaubens in der Kirche“ sprach. Dies habe dazu geführt, dass nur noch die wenigsten wissen, was die geweihten Amtsträger tun, wenn sie Brot und Wein konsekrieren und die Kommunion austeilen. "So geht jeder hin und holt sich die konsekrierte Hostie – egal ob Katholik, Protestant, praktizierend oder nicht, ob mit dem Credo auf den Lippen oder völlig glaubenslos. Und das oft in der aufrichtigen Meinung, es sei ein Gebot geschuldeter Höflichkeit, beim Kommunionempfang mitzumachen, wenn man denn schon bei den Katholiken in den Gottesdienst geht.", schreibt Guido Horst. Dies sei eine wirkliche Krise. Man könne sich nur wünschen, dass die Synodenväter genau diese Krise zur Sprache bringen. "Der Eiter muss raus aus einer Wunde der Pastoral, die schon lange schwärt: Die Menschen wissen nicht mehr, was die Kirche glaubt und lehrt. Dann gerät natürlich auch in der pastoralen Praxis alles durcheinander.", stellte Horst abschließend fest.